Pressemitteilung

Gesundheitskissen für krebskranke Kinder

Die Frauenorganisation der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage im Raum Salzburg startete im Mai 2011 ein Dienstprojekt zur Unterstützung von Kindern, die eine Krebserkrankung und die schwierige Zeit des Krankenhausaufenthaltes und der Chemotherapien glücklich überstehen konnten. Etwa 40 Frauen entwarfen und nähten knapp 60 Dinkelspelzkissen, von denen die ersten bereits anlässlich des Schwesterntages am 21. Mai – die letzten Anfang Juli 2011 an die Österreichische Kinderkrebshilfe übergeben werden konnten. Die individuell gestalteten Kissen sind auf Altersgruppen zwischen 5 und 17 Jahren abgestimmt und werden den Kindern zum persönlichen Geschenk gemacht, das sie von den erholsamen Rehab-Sommercamps mit nach Hause nehmen dürfen. Unter den zahlreichen Aktivitäten und Projekten, die die Österreichische Kinderkrebshilfe Dank öffentlicher und privater Spender Jahr für Jahr verwirklichen kann, gewinnt die sozialpsychologische Nachsorge immer mehr an Bedeutung. In Neumarkt am Wallersee, unweit des Hauptgebäudes der Kirche in Salzburg wird das bundesweit erste Nachsorgezentrum „Sonneninsel“ fertiggestellt. Die Gesundheitskissen, die sie während vieler Arbeitsstunden nähten und obendrein mit lustigen lachenden Gesichtern bestickten, sind auch mit heilenden Eigenschaften ausgestattet. Dinkelschalen sollen sich durch ihren hohen Prozentsatz an Kieselsäure entspannend und stützend auf Kopf und Wirbelsäule auswirken, Schmerzen lindern, den Schlaf fördern und sämtliche Heilprozesse positiv beeinflussen. Beim Anfassen rascheln die Kissen angenehm, auch lassen sie sich im Backrohr erhitzen und als Wärmekissen verwenden. Das Ziel der sozialtherapeutischen Nachsorge der Österreichischen Kinderkrebshilfe besteht vor allem darin, den jungen Menschen Mut zu geben und sie wieder ins Familien-, Schul- und Alltagsleben zu integrieren.

Hinweis an Journalisten:Bitte verwenden Sie bei der Berichterstattung über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bei deren ersten Nennung den vollständigen Namen der Kirche. Weitere Informationen hierzu im Bereich Name der Kirche.